18. Heimat- und Geschichtsstammtisch im Mai

Aus dem Süden, oben am Kirchsteig vor der Einmündung in den Eisenweg, sieht man sie am besten, die Steinbruchsiedlung.
Ihre Geschichte und die Anstrengungen ihrer Bewohner, sich ihren Traum vom Wohnen zu erfüllen, war Gegenstand des 18. Heimatstammtisches Klaffenbach am 16. Mai diesen Jahres. Joachim Breitfeld bot einen über einstündigen Vortrag, reich bebildert und hoch interssant. Den Besuchern des Stammtisches wurde wahrscheinlich erst an diesem Abend klar, was die 17 Familien, die um Weihnachten 1994 ihre Häuser hoch oben auf dem Steinbruch über Klaffenbach bezogen, in den wenigen Monaten zuvor geleistet hatten.
Anwesend war zum Stammtisch auch der Vorsitzende des Vereins „Am Steinbruch e.V“ Wolfgang Lesch. Der Verein wurde im März 1992 gegründet, um das Bauvorhaben auf eine rechtliche Grundlage zu stellen. Wolfgang Lesch konnte die Ausführungen von Joachim Breitfeld ergänzen und trug viele Details zum Baugeschehen vor. Armin Donner, der damalige Bürgermeister von Klaffenbach, schilderte anschaulich, wie der Gemeinderat Klaffenbach Anfang der 1990-er Jahre – eine Aufbruchzeit – Entscheidungen traf, um solche, für manche utopische Projekte wie eben den Bau der Steinbruchsiedlung und die Restaurierung des Schlosses Klaffenbach möglich zu machen.
Der 18. Heimatstammtisch war ein ringsum gelungener Abend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Organisatoren freuen sich schon heute auf den 20. Juni 2018. An diesem dritten Mittwoch im Monat Juni können sie zum Heimatstammtisch die Radballer von Klaffenbach und sicher viele interessierte Klaffenbacher und ihre Gäste begrüßen.
Text: Raina Hammer; Foto: Jürgen Hammer

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